DiLumen Technologie zur minimalinvasiven Entfernung von Polypen im Verdauungstrakt
DiLumen Technologie zur minimalinvasiven Entfernung von Polypen im Verdauungstrakt

Der Ausdruck “gastrointestinal” betrifft den Magen und den Darm sowie deren Krankheiten

Die Gastrointestinale Chirurgie (GI), auch Viszeralchirurgie, beschäftigt sich insbesondere mit operativen Verfahren im oberen Bereich des Verdauungstraktes.

Das New York-Presbyterian Hospital-Columbia and Cornell in New York, N.Y. belegt Platz 10 der Best Hospitals Honor Roll der U.S. News & World Report im diesjährigen Ranking. Nach dem Magazin, startete die Auswahl 2018-19 mit 4,656 Kliniken, die die Summe der US-amerikanischen gemeindenahen, stationären Einrichtungen repräsentieren.

Das New York-Presbyterian Hospital zählt zu den führenden Einrichtungen für gastrointestinale Chirurgie in den USA.

Einer unserer regelmäßigen Blog-Leser ist Jeffrey W. Milsom, Vorsitzender für Dickdarm- und Enddarmchirugie im NewYork-Presbyterian/Weill Cornell Medical Center.

Er und seine Kollegen ebnen mit ihrer Arbeit im Minimally Invasive New Technologies (MINT) Programm des Weill Cornell Medical Center den Weg für bedeutende Veränderungen in der Behandlung vieler Erkrankungen des Darms.

Ein Resultat ihrer Bemühungen ist die DiLumen Endolumenal Interventional Platform (EIP). Lumendi und Jeff arbeiten die EIP weiterhin aus. Eine Serie neuer Instrumente ist des Weiteren das Ergebnis.

Durch diese können Chirurgen und andere Experten im medizinischen Bereich ihren Patienten eine minimalinvasive gastrointestinale Eingriffe ermöglichen.

Das New York-Presbyterian veröffentlicht regelmäßig neue Publikationen. Vor wenigen Tagen wurde auch unsere EIP thematisiert.

Sie können diesen Artikel hier kurz angucken:

Oder Sie laden sich die PDF Datei gleich runter hier:

A Long and Winding Road: Scoping Out Uncharted Territory in the Colon. Advances in Gastroenterology and GI Surgery, 2018, Nr. 2, pp. 1 -2. Retrieved September 17, 2018 from https://lumendi.eu/de/wp-content/files/de/2018-Advances-GI-Issue2.pdf

Hier finden Sie das Archiv der Advances in Gastroenterology and GI Surgery online. Hier können Sie ebenfalls die früher erschienenen Artikel downloaden.

Wenn Sie mehr details möchten, finden Sie hier den Referenzartikel zur Zusammenfassung oben:

Sharma, Sam; Momose, Kota; Sonoda, Toyooki and Sharaiha, Reem Z. (June 2018). Sa1964. Flexible Endoscopic double balloon platform: From concept to human feasibility trial. Gastrointestinal Endoscopy, Vol 87(6s), p. AB 268. Retrieved September 17, 2018 from https://www.giejournal.org/article/S0016-5107(18)31853-4/fulltext

Was ist Ihre Meinung?

Die Isolation einer Zone im Verdauungstrakt ermöglicht es chirurgisch eine Läsion zu entfernen. Jeffrey W. Milsom verweist darauf, dass es nun möglich sei ambulante Verfahren, die invasiv sind, zu umgehen, sodass der Patient noch am selben Tag nach dem minimalinvasiven Eingriff nach Hause gehen kann.

Dr. Milsom betont zudem, dass die Eingriffe damit nicht nur sicherer werden, sondern auch bedeutend geringere Kosten verursachen.

Ihre Meinung ist uns wichtig. Was denken Sie darüber?

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New York-Presbyterian Klinik: DiLumen Endolumenal Interventional Platform (EIP)

6 thoughts on “New York-Presbyterian Klinik: DiLumen Endolumenal Interventional Platform (EIP)

  • Liebe Damen und Herren

    Der letzte Beitrag mit dem Foto ist sehr verständlich. Sehr gut.

    Wie sehen die Klinikvergleiche z. B. mit der Schweiz aus? Sind die Schweizer diesbezüglich nicht vielleicht schon weiter?

    Mit welchen Kosten muss für dieses Produkt gerechnet werden?

    Haben Sie Erfahrungswerte mit Deutschen und Schweizer Spitälern?

  • Liebe Frau Bieli,

    herzlichen Dank für diesen Kommentar, den ich natürlich gerne beantworten werde.

    1. In der Schweiz gibt es dieses Produkt noch nicht. Wir haben aber, wie Sie bestimmt wissen die CE Zulassung, d.h. aktuell machen wir in verschiedenen Ländern Tests in Kliniken mit Patienten wie z.B. in Italien, Deutschland, England, usw.

    2. Das Produkt hat einen Preis. Dieser hängt davon ab, in welchem Land es gebraucht wird und von unterschiedlichen weiteren Faktoren.
    Nichtsdestotrotz, da das Produkt mit einer signifikanten Zeitersparnis für den Chirurgen und damit mit einem erheblichen Nutzen einhergeht UND zusätzlich womöglich der Patient in Zukunft ambulant behandelt werden kann (d.h. ohne Klinikaufenthalt), sind die hohen Ersparnisse wirklich beachtlich. Diese sind sicherlich ein Mehrfaches der Gerätekosten.

    3. Die Erfahrungswerte in DE werden in den nächsten 3 Monaten in Kliniken gesammelt und ausgewertet.

    Ich hoffe diese Information hilft.

    Herzlichst,
    Patrizia Sinistra

  • Also eines muss man Euch lassen, die Bilder werden immer Besser.

    Ich nehme das aber zum Anlass getreu nach dem Vorgehen, wenn die Verpackung und Werbung besser wird, muss das Geraet dieses nicht unbedingt auch sein.

    Darum will ich meine kritischen Anmerkungen loswerden, welche ich schon sehr lange hege.

    Als medizintechnischer Leie faellt mir an dem Geraet sofort die Bedienungsergonomie des Steuerungsdevice auf, und ich frage mich, wie man hier ohne zu ueberlegen oder immer explizit darauf zu schauen, immer gleich den richtigen Ballon bedient. Dieser Dreh-Wechelschalter Links = Hinterer Ballon, Rechts=Vorderer Ballon scheint mir bei der Bedienung ein ziemliches Risiko bei der intuitiven Bedienung darzustellen. Wenn beispielsweise beim falschen Ballon die Luft abgelassen statt aufgepumpt wird, erfolgt waehrend der Operation moeglicherweise eine unbeabsichtigte Verseuchung der Operativen Zone. Wenn der Wahlschalter in der naheliegenden Weise “Vorne”=Vorderer Ballon” und “Hinten”=Hinterer Ballon funktionieren wuerde, haette er mein Vertrauen. Aber vielleicht ist die vorliegende Loesung medizinischer Standard..
    Danke und Gruesse
    Bernhard Rosenberg

    1. Lieber Herr Rosenberg,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Kritische Blicke sind immer angebracht, besonders wenn es um medizinische Produkte geht.

      Natürlich wird ein beworbenes Produkt nicht automatisch besser, wenn es durch hochwertigere Bilder repräsentiert wird. Wir sind stets bemüht, mit nutzerfreundlichen und verständlichen Bildern für unsere Leser zu arbeiten und dem Potential unseres Produkts damit gleichzeitig gerecht zu werden.

      Vielleicht erscheint die Bedienung des Produkts auf den ersten Blick und ohne das Gerät selbst in den Händen zu halten tatsächlich nicht intuitiv. Da es sich aber um zwei Schalter für den vorderen und den hinteren Ballon handelt, ist die Bedienung vergleichbar mit der Bedienung eines Kraftfahrzeugs: Linker Fuß = Kupplung, Rechter Fuß = Gas/Bremse.

      Dies erscheint genauso wenig intuitiv – vor allem für jemanden wie mich ohne Führerschein – wie die Bedienung der beiden Ballons, vielleicht sogar schwieriger, weil noch mehr dazukommt. Im Straßenverkehr vertauscht allerdings keiner mehr die Pedale. Jeder Autofahrer macht es intuitiv richtig. Warum? Natürlich weil jeder Fahranfänger die Bedienung eines KFZ lange unter Aufsicht des Fahrlehrers übt.

      Genauso müssen auch die zukünftigen Praktizierenden im Trockenschwimmen den Umgang mit dem Endoskop lernen. Bevor den Chirurgen die Bedienung nicht vertraut ist, wird auch nicht klinisch praktiziert. Es bedarf zudem sehr viel weniger Zeit und Kosten, die Chirurgen mit dem Gerät vertraut zu machen, da die Bedienung tatsächlich viel einfacherer und intuitiver ist als das Autofahren.

      Sie schreiben außerdem: “Wenn beispielsweise beim falschen Ballon die Luft abgelassen statt aufgepumpt wird, erfolgt waehrend der Operation moeglicherweise eine unbeabsichtigte Verseuchung der Operativen Zone.”

      Gerade aus diesem Grunde wurde dieses Produkt ja auch getestet und danach nochmals z.B. von der FDA unter die Lupe genommen, damit solche Anfängerfehler nicht passieren können. Wir beugen dem ebenfalls vor, indem die Bedienung vor der klinischen Anwendung eingeübt wird.

      Ich hoffe, dass ich Ihre Bedenken damit ein wenig abmildern konnte.

      Herzlichst,
      Patrizia Sinistra

  • wäre es nicht wichtiger nach all den Jahren endlich Verkaufszahlen und Umsatzbudget 2019 zu publizieren statt nur über nicht überprüfbare Meinungen und Konferenzen zu referieren. Das ist das Einzige was schlussendlich zählt und die Anleger interessiert.

    1. Lieber Herr Ruflin

      Danke für Ihre Antwort.

      Ich weiß nicht, ob hier vielleicht ein Missverständnis vorliegt und wir leider nicht verständlich genug kommuniziert haben.

      Lumendi ist ja nicht einmal 5 Jahre alt seit der Gründung. Eine Medizinaltechnologie in dieser kurzen Zeit vom Labor auf den Markt zu bringen, ist eine Meisterleistung und bestätigt das Potential von der DiLumen Produkte.

      Nicht zu vergessen, wir haben auch diese Meilensteine schon erreicht:

      — im Dezember 2016 in Rekordzeit FDA Clearance Nr. 1 erhalten, und danach
      — im April 2018 FDA FDA 510(k) die Freigabe von DiLumen C2

      — im Juli 2018 hat Lumendi das CE-Kennzeichen erhalten, nicht allzu lange her: DiLumen kann in Europa verkauft werden

      In den USA haben wir angefangen zu verkaufen, in Europa finden gerade die ersten Anwendungen an Patienten statt.

      Zu diesem Zeitpunkt schon Umsatzzahlen zu kommunizieren und Prognosen zu stellen, erscheint uns noch ein wenig früh. Keine Frage, viele Unternehmen würden das bereits tun, um ihre Sales weiter anzukurbeln.

      Wir wollen allerdings fundierte Statistiken veröffentlichen können. Zu den ersten Publikationen wird es dann kommen, wenn wir genügend Daten gesammelt haben, um aussagekräftige Zahlen zu nennen, die im medizinischen Bereich einen wirklichen Mehrwert haben.

      Aktuell arbeiten wir natürlich daran, die benötigten Daten zu sammeln, damit es schon bald so weit ist.

      Ich hoffe diese Antwort hilft Ihnen, Herr Ruflin, und Sie können sich noch ein wenig gedulden bis wir verantwortungsvoll und seriös Zahlen veröffentlichen können.

      Freundlichst,
      Patrizia Sinistra

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