Es braucht viel Arbeit um das Vertrauen eines Kunden zu gewinnen und sehr wenig um es zu verlieren.
Es braucht viel Arbeit um das Vertrauen eines Investor zu gewinnen und sehr wenig um es zu verlieren.

2017-06-05 – Update – Kopie der eMail und des Briefes vom Schwindler

In Kürze: Seit kurzem hat eine uns unbekannte Person einige unserer Investoren angerufen.
Dabei werden diesen Lumendi Aktien zu einem sagenhaft attraktiven Preis angeboten.
Doch das alte Sprichwort gilt: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste!

Hier sind Betrüger im Spiel. Leider können diese auch des öfteren nicht mehr gerichtlich belangt werden.

Amazon Aktien für nur $500

Stellen Sie sich vor, jemand ruft sie an und offeriert Ihnen Amazon Aktien zum sagenhaften Preis von nur $500.

Natürlich, wir erinnern uns. Am 29. Mai 1997 war die Aktie $1.5052 und gestern am 30 . Mai 2017 wurde diese kurz für über $1,000 gehandelt.  Also ist der Kauf der Aktie zu $500 ein Schnäppchen.

Schauen Sie sich das Performance Chart an für die Amazon Aktie seit 1997 bis heute

Doch wären Sie als gut informierter Investor nicht stutzig bei einem solchen Angebot?

Würden Sie dieser Person trauen und Ihr Geld geben?

Sicherlich nicht einfach so auf ein Konto in ein Land weit weg von hier?  Vorsichtig würden Sie der Sache wohl nachgehen. Am besten mit ihrem Investment Adviser.

Lumendi Aktien

Wie erwähnt telefoniert zur Zeit eine uns unbekannte Person der sich als Mitarbeiter von Lumendi ausgibt mit unseren Investoren und bietet Ihnen Lumendi Aktien an für nur …. Hier können Sie einfach einig beliebige Zahl einfügen, die wurde sicherlich von dieser Person schon genannt.

Fakt ist, die einzige Organisation welche Ihnen Aktien verkaufen kann ist die Lumendi Ltd mit Ihren Partnern. Niemand von Lumendi kontaktiert Investoren direkt um Aktien zu verkaufen.

Wenn Sie eine Frage zu diesem Thema haben oder wenn Sie jemand mit einem niedrigen Angebot kontaktiert hat und seine Identität nicht angibt schreiben Sie bitte eine eMail an InvestorRelations@Lumendi.com oder sprechen Sie mit Ihrem bisherigen Berater.

Um unsere Investoren (von denen ich, als Autor hier auch einer bin) vor solchen Dingen zu warnen, werden wir an Investoren eine eMail (oder Brief mit der Post) mit dem nachfolgenden Text schicken (see Text Box unten).

Achtung

Wir wissen das die Anrufe zum Teil aus London gemacht werden (d.h. die Rufnummer gibt dies vor). Der Betrogene wird dann aufgefordert das Geld auf eine Bank in Riga (Lettland) zu überweisen. In allen uns bekannten Fällen ist es eine Bank ausserhalb der D-A-CH Region.

Betrugsversuch in Sachen Lumendi Ltd.

Sehr geehrte Damen und Herren Investoren

In den letzten Tagen haben uns Informationen erreicht, wonach von dritter Seite (Identität unbekannt) versucht wird, bestehenden Investoren Aktien an der Lumendi Ltd. zu einem Preis zu verkaufen, der weit unter dem aktuellen Marktwert liegt.

Konkret wurden wir informiert, dass in solchen Fällen Aktien zu einem Stückpreis von USD 15.00 angeboten wurden.

Uns ist nicht bekannt, wer diese Person ist, die hier aktiv wurde. Wir gehen jedoch davon aus, dass es sich hierbei um einen Betrugsversuch handelt, zumal Aktien der Lumendi Ltd. nicht zu einem so niedrigen Preis gehandelt werden.

Sollten Sie daher in nächster Zeit von jemand kontaktiert werden, der versucht, Ihnen Aktien an der Lumend Ltd. unter einem Stückpreis von USD 32.00 zu verkaufen, ersuchen wir Sie höflich, sich mit Ihrem bisherigen Berater in Verbindung zu setzen und gemeinsam mit ihm/ihr das weitere Vorgehen zu definieren.

Wir verbleiben mit der Bitte um Kenntnisnahme und freundlichen Grüssen

Lumendi Ltd.

Interessant

Ihre Meinung ist uns wichtig

Quelle: Investitionen: Vorsicht ist die Mutter der Porzellan Kiste

Haben Sie einen Kommentar oder Frage.  Bitte hinterlassen Sie einen Kommentar unten, wir werden diesen umgehend beantworten.

  • Wie managen Sie Risiken bei Ihren Investitionen.
  • Wurden Sie schon einmal angerufen von jemandem der Ihnen eine Aktie zu einem sagenhaften Preis anbieten wollte?

Selbstverständlich können sie uns auch anderweitig kontaktieren. Wir sind jederzeit willens Ihnen wichtige Informationen zu Lumendi Ltd., deren Finanzierung oder Produkte zukommen zu lassen.

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar unten.

==========================  Update Unten

eMail des Betrügers

Von: Jürgen Bergmann [mailto:bergmann.lumendi@gmail.com] Gesendet: Donnerstag, 1. Juni 2017 11:42
An:
Betreff: Bestätigung Zahlungsabwickler / Bankverbindung

Sehr geehrte NAME DER PERSON,

anbei erhalten Sie ein Schreiben des Vorstandes an Sie, in dem die Firma Eskelberg Business LP als unser Abwicklungspartner und die Baltikums Bank AS als zugehörige Bankverbindung bestätigt wird.

Bei weiteren Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Regards / Mit freundlichen Grüßen
Jürgen Bergmann
Investor Relations Management
Lumendi Ltd.
Fourth Floor, 20 Margaret Street
London, W1W 8RS, United Kingdom
Phone / Fax: + 44 – 207 4425 930
Mail: bergmann.lumendi@gmail.com

Website: www.lumendi.com

Mit gefäschtem Briefpapier, gefälschter Unverschrift, usw. versucht der Betrüger den Empfänger zu überzeugen. Das überwiesene Geld geht aber leider für immer verloren.
Mit gefäschtem Briefpapier, gefälschter Unverschrift, usw. versucht der Betrüger den Empfänger zu überzeugen. Das überwiesene Geld geht aber leider für immer verloren.
Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste
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8 thoughts on “Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

  • Ein sehr interessanter Blogbeitrag, der auf ein sensibles Thema hinweist –
    die Sicherheit im Datenschutz.

    Hier stellen sich für mich zwei Fragen:

    1. Sicherheit im Datenschutz: Wie kann man das Risiko für die Zukunft noch besser minimieren, damit keine Sicherheitslücken mehr entstehen können?
    2. Warum sind wir nicht realistisch bei solchen unglaublichen “Rabatten” und informieren uns zuerst, ob das so sein kann?

    Da genügt oft ein Anruf.

    1. Liebe Taina

      Herzlichen Dank für dieses Feedback.

      Ja, da hast du sicherlich Recht wenn Du auf diese 2 Punkte hinweist. Ich finde es natürlich sehr interessant wie z.B.

      1. – die Prozesse gesteuert werden um die Datensicherheit in Sachen Kundendaten (d.h. hier Daten der Investoren) zu verbessern, und
      2. – Die Kommunikation mit Investoren ebenfalls noch besser funktioniert, sodass deren Risiken ebenfalls minimiert werden.

      Mit der Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments welche im Mai 2018 in Kraft tritt, müssen Firmen auch nach dem Accountability Prinzip mit Daten von Investoren arbeiten. Das heisst, Risiken das Daten in falsche Hände geraten muss vorher abgeklärt werden.

      Aus diesem Grunde hoffe ich auch, dass der Deutsche Marketing Verband (DMV) für dieses Thema einen Competence Circle ins Leben rufen wird.

      Die Bussgelder die da bei Missachtung der Verordnung (EU) 2016/679 und der e-Privacy Verordnung weisen neben der moralischen Verpflichtung auch daraufhin, das hier viel Vorsicht gefragt ist.

      Danke
      Freundlichst
      Urs
      #BrandBuzz #MCLago

  • Guten Abend

    Ist Ihnen ein gewisser Jürgen Bergmann bekannt?

    Er tritt auf unter bergmann.lumendi@gmail.com auf und versucht, Anteilsscheine von Lumendi zu verkaufen.

    Der Kaufpreis wäre auf eine Bank in Riga (Lettland) zu überweisen.

    1. Lieber Herr oder Frau Schuhmacher

      Vielen Dank für diese Mitteilung. Mir speziell ist der oben genannte Name nicht bekannt. Aber wir gehen davon aus das es 1 oder vielleicht 2 Personen sein könnten.

      Die Lumendi verkauft Aktien. Warum diese Person Anteilsscheine anbietet ist mir ein Rätsel 🙂

      Das ist vielleicht auch noch ein Punkt der einem stutzig machen sollte.
      Und natürlich, wir arbeiten sicherlich nicht mit einer Bank in Riga zusammen…

      Vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis.
      Herzlichst
      Urs E. Gattiker
      #BrandBuzz #DrKPI

  • Lieber Herr Gattiker

    Sieht nach einem klassischen Betrugsversuch aus. Der Empfänger sollte sich die Frage stellen, ob Herr Bergmann als IR von Lumendi tatsächlich eine Mailadresse von gmail hat.
    Ferner sieht die Unterschrift von Herr Johann per se künstlich aus.
    Entspricht der Brief der CI von Lumendi?
    Ton von Seriösität und Dringlichkeit ist Standard in solchen Fällen.

    In diesem Fall macht es Sinn umgehend möglichst breit gestreut aber gezielt zu informieren, d.h. eine Checkliste machen, worin alle möglichen geschädigten juristischen oder natürlichen Personen aufgeführt sind, damit kontrolliert werden kann, ob alle informiert worden sind.

    Zu empfehlen ist auch ein pragmatisches „Lessons learned“ Übung, um ähnliche Fälle in der Zukunft rasch zu entdecken / zu vermeiden.

    Ich würde auch den entsprechenden Vertreter von Legal von Lumendi informieren (wenn nicht bereits geschehen) und natürlich alle Personen die auf der Webseite von Lumendi aufgeführt sind.

    “Johnny Compliance”

    1. Lieber Herr Gattiker

      Natürlich, meine Recherchen ergeben, dass es wenig Sinn macht, die Baltikums SA anzuschreiben.

      Ich nehme an Lettland wird auch ein Bankgeheimnis haben, d.h. sie können Personen in der Schweiz nicht informieren ob sie den Jürgen Bergmann (um den geht es hier) als Kunden haben oder nicht.
      Sehr wahrscheinlich ist das auch nicht der korrekte Name.

      Die Baltikum SA könnte auch argumentieren, dass sie die Information zur Kenntnis nimmt aber sie keine Schuld tragen, wenn ihr Name missbräuchlich benutzt wird.

      Ähnlich würde auch eine schweizerische Bank in diesem Fall argumentieren (im besonderen wenn das Schreiben gemäss oben unglaubwürdig ist).

      Abgesehen davon könnte die Person, von der dieser Betrug ausgeht sein Name / Bank und die Firma „Ekselberg SA“ jederzeit ändern und alles startet noch mal von vorne.

      Deshalb, hier ist natürlich die Prävention entscheidend. Das heisst, die Prozesse müssen so strukturiert sein, sodass ein ähnlicher Fall sich kaum nochmals so ereignen könnte.

      Als EU Land muss sich Lettland an die AML Richtlinien der EU halten.

      Das bedeutet jedoch nur, dass wir über den lettischen Bankensektor sagen können, dass diese Banken unter anderem auch die Baltikum SA (grösste Privatbank in Lettland) im jüngsten Korruptionsfall (Russian Laundromat) oder älteren Fällen involviert waren / sind.

      In öffentlich verfügbaren Quellen wird die Bank beschuldigt, Gelder für russische Oligarchen zu waschen.

      Das ist aber ein häufiger Vorwurf gegen lettische Banken (es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass CH Banken ebenso in Zusammenhang mit Korruptionsfällen erwähnt werden).

      Trotzdem ist dieser Ruf unangenehm, vielleicht hängt der Namenswechsel auf Blue Orange Bank damit zusammen. Aber ich denke, dieser Aspekt ist für diesen Fall nicht relevant.

      Sollte sich aus der Anzeige etwas ergeben, nehme ich an, dass die CH Behörden dann ein entsprechendes Rechtshilfegesuch den lettischen Behörden stellen werden. Dann müsste es jedoch sicher mehr Informationen zu dem Beschuldigten geben, als allein dieser Name uns zur Zeit gibt.

      1. Lieber Herr Mühlebach

        Vielen Dank für dieses ausführliche Feedback…
        Die Sache mit der Geldwäscherei oder zumindest den Vorwürfen in diese Richtung sind natürlich nicht sehr erfreulich. Doch es erklärt vielleicht auch warum der mögliche Betrüger eine Bank in diesem Land genutzt hat.

        Doch wie sie schreiben hat Latvia einen Ruf… dieses Problem ist sich das Land bewusst und darüber moniert sich auch Maija Treja, Direktorin Compliance vom Latvian Financial und Capital Market Commission (FCMC) in ihrem InterviewOrganized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP) gegeben hat.

        Das Russische “Laundromat System” wird hier erklärt.

        Sehr überraschend, dass eine solche Art des Betruges über England, Lettland, Moldavien, usw. operiert. Schlussendlich endet dann das Geld wiederum in England.

        Diese betrügerischen System erscheinen auf den ersten Blick relativ einfach zu sein. Doch irgendwie muss es ja kompliziert genug sein, ansonsten wären diese Betrügereien ja schon längst von den verschiedenen Finanzmarktaufsichtsbehörden in europäischen Ländern verhindert worden. Das notwendige Regeln ist sicherlich vorhanden.

        Doch wenn die Verhinderung solcher Betrügereien so einfach wäre, hätte die lettische Financial und Capital Market Commission (FCMC) diese wohl schon ausgerottet.

        Nochmals herzlichen Dank für diesen Kommentar.
        Urs
        #DrKPI #Brandbuzz

    2. Lieber Herr “Compliance”

      Danke für diese Informationen. Ja selbstverständlich haben wir die Lumendi Investoren informiert.

      Ebenfalls auf dieser Webseite haben wir versucht soviel wie möglich zu informieren.

      Interessant finde ich den Vorschlag Lessons learned, wo wir natürlich aus diesem Fall unsere Lehren ziehen müssen, d.h. die Risiken für solche Fälle noch weiter zu verringern.
      Klar eine 100% Sicherheit gibt es nicht, d.h. Risiken bestehen immer doch unnötige Risiken wollen wir alle nicht.

      Nochmals vielen Dank für diese Information.
      urs
      #DrKPI #Brandbuzz

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